Mein Weg zu innerer Ruhe, mehr Energie und Klarheit!
Ich sass auf dem Chriesibaum, naschte direkt ab Ast die Chriesi und spukte die Steine raus. Manchmal beobachtete ich vom Ast aus Leute, wie sie sich heimlich auch von unserem Chriesibaum verköstigten.
Oft lag ich auch einfach auf unserer Wiese, beobachtete die Wolken, hörte dem Summen von Insekten zu, erfreute mich an dieser vielfalt an bunter Farbenpracht.
Es waren wunderbare Momente als Kind, kannte nur das Hier & Jetzt, diesen einen glücklichen Moment, wo das Leben einfach nur gut war.
Menschen - wie sie sind, oder genauer gesagt, warum sie so sind, interessierte mich schon immer. Wer bin ich - und wo führt es mich hin..... ich denke, diese Frage stellen wir uns alle - und manchmal besonders dann, wenn etwas in unserem Leben passiert, das uns ziemlich aufrüttelt.
Und so führte es mich ab 2015 wieder zu diesem Ursprung vom Kirschbaum und der Wiese zurück. Ich ging auf einen eigenen Heilungsweg und habe dabei meine
Be-RUF-ung gefunden - die ChakrenLehre.
Mein Weg:
° Ausbildung zur Frauenkreis-Leiterin (Zertifikat) bei www.arweniel.ch
° Professionell begleiten bei frühem Kindsverlust in der Schwangerschaft
(Zertifikate) bei www.kindsverlust.ch
° Arbeitete als Wegbegleiterin für Frauen, welche teils schwere Traumas hatten
bei der Kath. Kirche, Brugg (regelmässige fachliche Vertiefungen & Supervision)
° Ausbildung zur Chakra-Therapeutin (Diplom) bei www.crittin.ch
In meinen Ausbildungen hatte es Module mit therapeutischen & psychologischen Inhalten. Dennoch bin ich keine Therapeutin oder Psychologin.
Ich bin Wegbegleiterin, einfach, weil ich Dich ein Stück Deines Weges begleiten darf.
Ich bilde mich stetig weiter - für mich, aber auch, um das Gelernte & Erfahrene in meinen Sitzungen weitergeben zu können.
Fest verwurzelt stehe ich heute in der Welt, in tiefem vertrauen, dass alle Herausforderungen zum Leben (Lebensplan) gehören. Ich liebe das Leben und diese wunderschöne Natur, die wir hier geniessen dürfen.
Ich mag: Ehrlichkeit, Humor, gute Gespräche, spazieren/wandern, Stille, klare Seen, Kuchen, Guetzli und Kaffee :-)
Gibt es in Deinem Leben Geschichten, die verarbeitet werden wollen?
Wollen wir in Deinen Lebensrucksack reinschauen und diesen leichter machen, damit Du wieder befreiter durchs Leben gehen kannst?
Es ist immer Zeit, etwas zu verändern - und die eigene Resilienz und Lebensfreude wieder herzustellen.
Übrigens: Die ChakrenHarmonisierung ist nicht nur für emotionale Reinigung nach einem Ereignis gut, sondern fördert die innere Ruhe, Energie und Klarheit auch vorbeugend. Damit Stress (körperlich, geistig oder emotional) gar nicht erst entstehen kann.
Ich unterstütze und begleite Dich sehr gerne!
Schreibe mir gerne ein E-Mail:
[email protected]
Meine persönliche Reise durch den Verlust von 3 Seelchen.....
Ich teile meine Geschichte bewusst für alle Frauen,
welche gerade auch einen Verlust verarbeiten müssen.
Es ist noch immer ein Tabuthema.
So soll sich keine Frau alleine fühlen mit ihrer Geschichte.
Jeder Verlust ist einzigartig!
Es ist nicht selbstverständlich schwanger zu werden und es ist nicht selbstverständlich Kinder eine ganze Schwangerschaft austragen zu dürfen/können. Im Leben gibt es immer wieder hoch und tiefs. Aber ein Kind, dass in dir, unter deinem Mutterherz stirbt - und ist es noch so Klein - war einer der tiefsten, traurigsten, intensivsten Seelenschmerz, den ich durchgemacht hatte. Innerlich schrie mein Körper, äusserlich zeigte er die heile Welt. Drei kleine Wesen musste ich wieder verabschieden, das erste in der 7. Woche, das zweite kurz nach dem positiven Schwangerschaftstest (6. Woche) und das dritte in der 8. Woche.
Ich war ein glückliches Mami von einem 3jährigen Sohn und wir wollten ihm ein Geschwisterchen schenken. Zwei Kinder war für uns ideal, zumal ich damals bereits 39 war. Glücklicherweise wurde ich auch bald schwanger. Beim 1. Schwangerschaftsuntersuch hiess es "wahrscheinlich ist es noch zu früh, um etwas zu erkennen", beim 2. Untersuch war zwar etwas Kleines zu sehen, aber ein Herzli schlug nicht. Und dann, in der 7. Woche, am Donnerstag, 23. September 2010 war das kleine "Etwas" gegangen. Ja, ich war traurig, doch denjenigen, denen ich vom Verlust erzählt hatte, sagten mir "positiv denken", "schnell wieder schwanger werden", "Hormone nutzen", "schnell nach vorne schauen"...…..! So ging ich wieder zur Tagesordnung über, schliesslich passiert dies ja vielen Frauen.... (komischerweise hört man aber gar nichts davon). Nun gut, jetzt bin ich eben auch eine davon. …
Kurze Zeit später hielt ich wieder einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Ich verhielt mich etwas zurückhaltend mit der Freude, war doch der vorige Schwangerschaftsverlust noch tief verankert in meiner Seele. Etwa eine Woche später kamen wieder Blutungen. Sofort redete ich mir ein, dass wohl der SS-Test nicht in Ordnung war.
2 Monate später war ich erneut schwanger. 1. Untersuch: Herzli klöpferlet, 2. Untersuch: Herzli klöpferlet. Die Ärztin meinte "jetzt sieht alles gut aus, jetzt kommt es gut" - und dann kam es anders. Blutungen, 8. Woche, Untersuch, kein Herzschlag mehr. Es war gestorben. G E S T O R B E N. In mir! In mir ist jemand gestorben. Meine Ärztin riet "mal abzuwarten, ob das kleine Körperchen von selbst raus kommt", oder eventuell eine Curretage nötig sei. Am Mittwoch, 9. März 2011 ist das kleine Menschlein geboren. Wie eine übliche Geburt hat das kleine Bébé den gleichen Geburtsweg gemacht - einfach ganz klein und still. Da lag das kleine Geschöpf, hatte Platz auf meiner Handinnenfläche, als Mensch erkennbar (Körper, Kopf, Nabelschnur, Augenpartie, Ansatz von Armen). Geschockt, fasziniert und dankbar zugleich. Und die Welt da draussen sagt immer "da ist noch nichts". Welt, du hast keine Ahnung! Doch - ein angehender Mensch war es! Dann zerbrach mein Nervensystem. Mehr und mehr bekam ich Panikattacken, konnte in keinem Raum mehr sein, mein Körper, meine Seele unter stress - und weinen, weinen, immer wieder weinen. Warum? Warum ich? Was wird mir hier gerade angetan? Warum schenkt man mir Kinder und nimmt sie dann wieder weg? 4 Monate war ich im tiefen Tal der Trauer. Dann gab es allmählich wieder Lichtblicke, schöne Momente. Nach 8 Monaten war ich wieder schwanger. Aber mich so richtig freuen konnte ich erst, nachdem ich unsere Tochter nach 37 Wochen Schwangerschaft gesund in den Armen halten durfte. Die Schwangerschaft war bis zur 22. Woche ein seelischer stress: jede Sekunde war geprägt, auch sie zu verlieren, jeder Gang zur Toilette zögerte ich bis zum "geht-nicht-mehr" raus, nach jedem Arztbesuch wieder das Gefühl, dass es vielleicht gerade jetzt sein könnte, dass das Herzchen aufgehört hat, zu schlagen....
Heute darf ich ein dankbares Mami von einem Sohn und einer Tochter sein.
Zwei Kinder an meiner Hand (also nun mögen sie nicht mehr händchenhalten, sie sind ja jetzt bald Erwachsen & Teenie ;-)) , 3 Kinder als Seelen in meinem Herzen.
Nie hat mich der Gedanke losgelassen, warum der Kindsverlust in den ersten
12 Schwangerschaftswochen so tabuisiert wird. Es geschieht so oft und dennoch wird nicht darüber gesprochen. Fast nichts war zu finden über dieses Thema, also habe ich im Oktober 2015 die Gesprächsgruppe "Schmetterlingsseelen" aufgebaut. Viele Gespräche und Geschichten zeigten mir auf, dass noch viel Handlungsbedarf und Aufklärungsarbeit nötig ist. Deshalb habe ich mich rund um das Thema "Kindsverlust in den ersten 12 Schwangerschaftswochen" weitergebildet, um Frauen zu begleiten, damit sich keine Frau mit all dem seelischen Schmerz alleine fühlen muss - so wie ich damals.
Liebe Leserin, ich war damals tief unglücklich (so wie Du im Moment vielleicht auch), ging den schmerzlichen Weg der Trauer, habe mich mit meiner LebensGeschichte versöhnt, angenommen wie es ist und heute kann ich wieder wunderbar lachen.
Melde Dich gerne, wenn ich etwas für Dich tun kann.
Von Herzen, Andrea